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Rating Standart & Poor's -
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Investment rating of "Expert RA"
Volume of annual direct investments 239.7 bln. rub.
Employment of working population -
Average salary 25326 rub/month

Eigenmittel

Eigene Mittel

Die vollständige Selbstfinanzierung setzt die Finanzierung der Kapitalinvestitionen des Unternehmens ausschließlich auf Kosten der eigenen Finanzressourcen voraus, die auf Grund von internen Quellen (reiner Gewinn, Abschreibungen, innerwirtschaftliche Reserven, ständige Passiva) gebildet werden.

Die Eigentümer der Unternehmen haben die Wahl zwischen:

  • der vollständigen Ablösung des in der Berichtsperiode erhaltenen Gewinns mit dem Zweck dessen Verbrauchs oder der Investierung in andere Projekte;
  • der Reinvestierung des Gewinns im vollen Umfang in die Tätigkeit desselben Unternehmens, da eine solche Anwendung des erhaltenen Gewinns für sie am meisten vorteilhaft erscheint;
  • der Kombination der ersten zwei Varianten, die eine Aufteilung des erhaltenen Gewinns auf zwei Teile voraussetzt: reinvestierter Gewinn und Dividende.

Vorteile

Nachteile

• Einfachheit der Beschaffung, da die mit der Erhöhung des Eigenkapitals verbundenen Entscheidungen (besonders auf Basis der internen Quellen) von den Eigentümern und Managern des Unternehmens ohne Zustimmung der anderen Wirtschaftssubjekten getroffen werden können;

• Höhere Fähigkeit der Gewinngenerierung, da keine Zinszahlungen zu leisten;

• Gewährleistung finanzieller Stabilität der Entwicklung des Unternehmens, seiner langfristigen Zahlungsfähigkeit, Senkung des Konkursrisikos.

• Beschränktheit der Beschaffungen, infolgedessen ist der Ausbau des operativen Geschäfts und der Investitionstätigkeit des Unternehmens bei positiven Konjunkturänderungen ebenfalls limitiert.

• Hoher Preis im Vergleich zu Alternativleihquellen des Kapitals;
• es wird die Möglichkeit eines Zuwachses des Rentabilitätskoeffizienten des Eigenkapitals auf Grund der Beschaffung finanzieller Leihmittel nicht genutzt, denn ohne einer solchen Beschaffung ist es unmöglich die Erhöhung des Koeffizienten der finanziellen Rentabilität der Tätigkeit des Unternehmens über der wirtschaftlichen Tätigkeit zu gewährleisten.

Somit hat nur das Eigenkapital verwendende Unternehmen die höchste finanzielle Stabilität, aber beschränkt damit das Tempo seiner Entwicklung, weil es die Bildung eines notwendigen zusätzlichen Volumens der Aktiva bei positiver Konjunkturänderung nicht gewährleisten kann und die finanziellen Möglichkeiten des Gewinnzuwachses auf das Eigenkapital nicht anwendet.

Stammkapital (gebündeltes Kapital)

Das Stammkapital einer offenen oder geschlossenen Aktiengesellscahft(ОАG, GАG) ermittelt sich aus dem Nominalpreis der Aktien der Gesellschaft, die von der Gesellschaft angemeldet und emitiert und von den Aktionären erworben wurden.

Die Rechtsgrundlagen der Gründung und Registrierung der Gesellschaften in Russland werden vom Föderationsgesetz vom 26.12.1995 Nr. 208-FZ „Über die Aktiengesellschaften" mit Änderungen und Ergänzungen, die rechtskräftig geworden sind (s., z.B., Rechtsgrundlagen unter http://base.garant.ru/10105712/1/), festgelegt.

Das minimale Stammkapital einer offenen Gesellschaft darf nicht weniger als das Tausendfache der vom Föderationsgesetz zum Datum der Registrierung der Gesellschaft festgelegten Minimalhöhe der Arbeitsvergütung betragen. Bei den geschlossenen Gesellschafen darf diese Summe nicht weniger als das Hundertfache der vom Föderationsgesetz zum Datum der Registrierung der Gesellschaft festgelegten Minimalhöhe der Arbeitsvergütung betragen.

Stammkapital (gebündeltes Kapital) der Gesellschaft mit beschränkter Haftung setzt sich aus Geldmitteln, Wertpapieren, Vermögen der Gesellschafter oder deren Vermögensrechten, oder aus anderen geldwerten Rechten zusammen.

Der Nominalpreis des Anteils jedes Gesellschafters am Kapital der Gesellschaft mit beschränkter Haftung wird vom Gesellschaftervertrag oder vom Statut der Gesellschaft festgelegt. Die Höhe des Stammkapitals (gebündelten Kapitals) der Gesellschaft darf nicht weniger als zehn Tausend Rubel betragen.

Die Rechtsgrundlagen für die Gründung und Registrierung der Gesellschaften mit beschränkter Haftung in Russland werden vom Föderationsgesetz vom 8. Februar 1998, Nr. 14-FZ „Über die Gesellschaften mit beschränkter Haftung" mit Änderungen und Ergänzungen, die rechtskräftig geworden sind (s., z.B., Rechtsgrundlagen unter http://base.garant.ru/12109720/1/), festgelegt.

Reingewinn

Der Reingewinn oder nicht ausgeschütteter Gewinn der Gesellschaft wird zur Auszahlung des Investitionsgewinns (Dividenden) den Aktionären (Teilhabern) der Gesellschaft oder für die Finanzierung neuer Investitionsprojekte mit dem Zweck der Geschäftserweiterung der Gesellschaft oder deren Effektivitätserhöhung gerichtet. Der Reingewinn wird als Differenz der Einnahmen und Ausgaben der Gesellschaft abzüglich der Steuern aus dem Gewinn berechnet (Steuergesetz der Russischen Föderation, Teil 1 vom 31. Juli 1998, Nr. 146-FZ und Teil 2 vom 5. August 2000, Nr.117-FZ с mit Änderungen und Ergänzungen. (S., z.B., Rechtsgrundlagen unter http://base.garant.ru/10900200/1/)

Ständige Passiva

Ständige Passiva sind Mittel, die den Eigenbetriebsmitteln gleichgestellt sind, die dem Unternehmen nicht angehören, aber die sich ständig in seinem wirtschaftlichen Umlauf befinden.

Die stabilste Passiva sind die Vorkassen der Auftraggeber und Käufer (die Leistungen der Vorkassen von den Käufern der Produkte, die durch Einzelhandelsketten nicht realisiert werden, Mittel auf den persönlichen Konten der Mobilfunkanbieter und anderer Telekommunikations-Anbieter etc.).

Sonstige Eigenmittel

Abschreibungen, Reservefonds, Akkumulationsfonds, Versicherungsentschädigungen.


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